Bürgerbeteiligung

BürgerbeteiligungIch lehne den Bebauungsplan 1-64a VE ab,

…weil er nicht die Wünsche der bereits seit Jahren arbeitenden Bürger-Initiativen gegen eine Bebauung und für eine Erweiterung des Mauerparks um die Fläche nördlich des Gleimtunnels im Bezirk Mitte erkennen lässt. Dieses bürgerschaftliche Engagement wird somit ignoriert.

…weil eine bereits im Jahre 2010 durchgeführte frühzeitige Öffentlichkeits-Beteiligung über 2.500 begründete Einwendungen gegen den damaligen Bebauungsplan erbracht hat. Diese haben kaum Eingang in die weitere Planung gefunden.

…weil der städtebauliche Vertrag, der die Grundlage dieses Bebauungsplan-Verfahrens darstellt, im Geheimen verhandelt wurde. Weder war damals eine echte Bürgerbeteiligung möglich, noch ist diese aufgrund der vertraglichen Vor-Vereinbarungen jetzt noch möglich.

…weil ich die Vorschläge der Bürgerwerkstatt nicht ausreichend in den Plänen wiedererkennen kann.

…weil das Bauprojekt das bürgerschaftliche Engagement von zahlreichen Gruppen seit über 20 Jahren für den Mauerpark und sein soziales Umfeld konterkariert. Es missachtet wesentliche Forderungen, wofür sich BerlinerInnen, ohne die es den Mauerpark wie er jetzt ist, gar nicht gäbe, ehrenamtlich gekämpft haben: die Erweiterung und Fertigstellung des Mauerparks auf der gesamten zusammenhängenden Fläche, südlich und nördlich des Gleimtunnels.

Anwohnerrechte

Ich lehne den Bebauungsplan 1-64a VE ab,

…weil ich mich als Anwohner von den neuen Gebäuden aufgrund ihrer Massivität erdrückt fühle

…weil meine Wohnung durch die Bebauung durch erhöhte Schattenbildung entwertet wird.

…weil für die Anwohner benachbarter Bauten eine erhöhte Schallbildung durch Nutzung der Innenbereiche entsteht.

…weil ich aus Erfahrung befürchte, dass meine Kinder nicht mehr ihren Spielplatz nutzen können, da er genau an die Bauten grenzt die eher den gehobenen Mieten entsprechen.

…weil die für dieses Gebiet zulässige Geschossflächenzahl überschritten wird.

….weil der Raum bebaut wird, auf dem innovative Veranstaltungen stattfinden, die den Kiez noch ausmachen.

…weil ich die Abstandsflächen zu den benachbarten Grundstücken für nicht ausreichend halte.

…weil die geplante Bebauung die Jugendfarm, den Senkgarten, die Wohnbauten (Gleimstr., Korsörer Str., Schwedter Str., Kopenhagener Str.) je nach Jahreszeit weite Teile des Tages verschattet