Erschließung und Verkehr

Infrastruktur

 

Ich lehne den Bebauungsplan 1-64a VE ab,

…weil die geplante Anzahl an neuen Kita-Plätzen im Vergleich zur Anzahl neu zu erwartender Anwohner nicht ausreichen wird und die bereits vorhandene Infrastruktur schon überlastet ist.

…weil die Schulen in den angrenzenden Quartieren bereits jetzt überlastet sind und die Situation durch weiteren Zuzug somit weiter angespannt werden wird.

…weil die Anzahl geplanter Parkplätze für die Anzahl geplanter Wohnungen nicht ausreichend ist, während in den angrenzenden Quartieren bereits jetzt schon zu wenige Parkmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

…weil ich im Falle zusätzlicher Veranstaltungen in der Max-Schmeling Halle sowie dem Jahn-Sportpark ein Verkehrschaos durch den zusätzlichen Anwohnerverkehr befürchte.

…weil der sowieso schon übernutzte Mauerpark bei Bebauung durch noch mehr Anwohner weiter belastet wird.

…weil ich durch die Veränderungen im Grundwasserhaushalt negative Auswirkungen und Folgekosten für die angrenzenden Gebiete befürchte.

Erschließung

Ich lehne den Bebauungsplan 1-64a VE ab,

…weil die Versiegelung der Flächen (oberirdisch sowie durch weitreichende Tiefgaragen

auch unterirdisch) zu einer massiven Beeinträchtigung des natürlichen Wasserhaushaltes und einer möglichen Grundwasserabsenkung führt.

…weil bereits jetzt ohne Bebauung die Tiefgaragen im angrenzenden Wohnhaus Graunstrasse / Ramlerstrasse von Grundwasser überschwemmt sind.

…weil durch die geplante Form der Erschließung über einen kleinen Kreisel direkt vor dem Tunnel aufgrund der Enge und Unübersichtlichkeit die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer nicht mehr gewährleistet ist.

…weil die Sportplätze der DEGEWO durch die Erschließungs-Rampe gefährdet werden.

…weil ich durch die Erschließungsmaßnahmen und die beengten Straßenverhältnisse Schaden für das denkmalgeschützte Gleimtunnel sowie die Gleimoase befürchte.

…weil meiner Meinung nach die geplante Einmündung an der Gleimstraße nicht in der Lage ist, das zu erwartende Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Kommt es zu einem Rückstau im Gleimtunnel sehe ich mich als Fußgänger und Radfahrer durch die fehlende Abgas-Absaugung gesundheitlich gefährdet.

…weil durch die schwer erschließbare Lage ein abgeschottetes Gebiet entsteht, auch wenn es ursprünglich nicht als ein abgesperrtes Gebiet („Gated Community“) geplant wurde.

…weil die Erschließungsrampe nur wenige Meter von den Wohnungen einiger Mieter des Brunnenviertels entfernt ist und diese von erhöhter Geräuschbelästigung und Vibrationen belästigt werden.

…weil nach dem Berliner Baurecht § 4 (Bebauung der Grundstücke mit Gebäuden) „Gebäude nur errichtet werden dürfen, wenn das Grundstück in angemessener Breite an einer befahrbaren öffentlichen Verkehrsfläche liegt oder wenn das Grundstück eine befahrbare, öffentlich-rechtlich gesicherte Zufahrt zu einer befahrbaren öffentlichen Verkehrsfläche hat.

Verkehrsprobleme

Ich lehne den Bebauungsplan 1-64a VE ab,

…weil durch die geplante Bebauung von 600 Wohnungen geschätzte 1500 zusätzliche Fahrten pro Tag über die Gleimstraße stattfinden werden, die sowieso schon sehr verkehrsreich ist. Außerdem entsteht zusätzlicher Lieferverkehr.

…weil ich diesen Kreuzungspunkt mit der Gleimstraße nicht für ein solches Verkehrsaufkommen geeignet halte.

…weil ich durch die zusätzliche Erschließungsrampe mehr Rückstaus auf der Gleimstraße, einhergehend mit weiterer Umweltbelastung und Gefährdung meiner Gesundheit befürchte.

…weil während der mehrjährigen Bauphase durch den geplanten Baustellen-Verkehr von der Bernauer-Straße auch der bereits existierende Teil des Mauerparks sowie die direkten Anwohner im Brunnenviertel durch Lärm und Abgase beeinträchtigt wird. Ebenso wird dadurch die Nutzung des bisher existierenden Teils des Mauerparks und der Flohmarkt eingeschränkt.

Verkehrssicherheit

Ich lehne den Bebauungsplan 1-64a VE ab,

…weil ich durch den erhöhten Verkehr in der Gleimstraße eine erhöhte Gefährdung für die Anwohner und die vielen Schulkinder, die die Straße nutzen, befürchte.

…weil die Form der Erschließung aufgrund fehlender Einsehbarkeit in alle Richtungen, unter anderem durch den dunklen Tunnel sowie die Gleimoase, zu einer erhöhten Unfallgefahr für alle Verkehrsteilnehmer wird.

…weil ich durch den zusätzlichen Verkehr eine erhöhte Gefährdung im Kreuzungsbereich Gleimstraße / Schwedter-Straße befürchte, wo der übergeordnete Fuß- und Radweg (Mauer-Radweg) kreuzt.

…weil nach dem Berliner Baurecht § 3 (Allgemeine Anforderungen): „Anlagen so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten sind, dass die öffentliche Sicherheit oder Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden.

…weil nach dem Berliner Baurecht § 5 (Zugänge und Zufahrten auf den Grundstücken) „Von öffentlichen Verkehrsflächen insbesondere für die Feuerwehr ein geradliniger Zu- oder Durchgang zu rückwärtigen Gebäuden zu schaffen ist“

Emissionen

Ich lehne den Bebauungsplan 1-64a VE ab,

… weil das zusätzliche Verkehrsaufkommen zusätzliche Lärm- und Schadstoffemissionen für die Anwohner mit sich bringt.

…weil durch die sehr kurze Abbiegemöglichkeit in das neu geplante Viertel und erhöhtes Verkehrsaufkommen Stau entsteht und es daher zu erhöhtem Schadstoffausstoß kommt.

…weil aufgrund der räumlichen Nähe zur geplanten Rampe Wohnungen in den angrenzenden Häusern auch von Erschütterungen durch schwere Fahrzeuge belastet werden.