Umwelt

UmweltIch lehne den Bebauungsplan 1-64a VE ab,

…weil die Stadt ärmer an Wildtieren wie Vögel wird, die weniger Raum für Nistplätze in Hecken und Gebüsch finden und man bald weniger Vögel singen hören wird.

…weil viele Tiere nicht mehr so einfach ihr Revier verändern können, weil der Biotopverbund fehlt. Dies widerspricht den Vorgaben des § 21 des Bundesnaturschutzgesetzes, der eine Gefährdung des Biotopverbundes verhindern soll.

…weil die Natur sich im Laufe der Jahre die Brach- und Gewerbeflächen auf dem Erweiterungsgelände neben dem Mauerpark zurückerobert hat. Die so verwilderten Flächen sollten in jedem Fall als naturnaher Park erhalten werden, anstatt sie zu bebauen.

…weil durch die Bebauung, bedrohte Käfer- und Schmetterlingsarten, die sich dort finden, vernichtet werden.

…weil eine Vielzahl schützenswerter bzw. gebietsfremder Pflanzenarten sich auf dem zur Bebauung freigegebenen Bereich etabliert hat.

…weil einmal bebautes Gelände hier nie wieder zum Park werden wird.

Grünes Band

Ich lehne den Bebauungsplan 1-64a VE ab,

…weil die Fläche auf der gebaut werden soll, direkt an das „Grüne Band“ grenzt, das von der Innenstadt bis zum Berliner Barnim reicht und zum großen Teil seit 2010 Landschaftsschutzgebiet ist. Das „Grüne Band“ würde durch die Bebauung an dieser Stelle fast vollständig durchtrennt.

…weil der Mauerpark mit der zur Bebauung eingeplanten Fläche Teil des Konzeptes Grünzüge für Berlin http://www.gruenzuege-fuer-berlin.de/ ist, in dem vorgesehen ist, möglichst viele Grünflächen Berlins nahtlos zu verbinden. Durch die geplante Bebauung wird die Verbindung des Volksparks Humboldthain mit dem Mauerpark über den Durchgang entlang der S-Bahn-Gleise (hinter „Kaufland“) mit Öffnung des Zugangs an der Swinemünder Brücke gefährdet. Zudem ist der Erhalt aller Freiflächen auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs der Nordbahn zur Erweiterung des Mauerparks Teil des sinnvollen Konzepts.