Hintergrund

3D-Simulation zum geplanten Bau-Projekt:

aktuelle kinderfreundliche Situation am geplanten Bau-Gelände, incl. Jugendfarm:

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geplante Bebauung:

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blick_von_oben_nord_sued_hq  3d-animation_2   3d-animation__rote-haeuser  3d-animation_der_bebauung 3d-animation_6  3d-animation_53-D-Animation der Bebauung

aktuelle Luftaufnahmen des Geländes:

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Grünflächen auf dem Gelände, als Teil der Grünzüge Berlin und der Frischluftschneise:

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Rodungen von Seiten der Groth-Gruppe:

SAM_0028

aktuelles Brachland auf dem Gelände:

sam_0036 sam_0036-1 sam_0035-1 sam_0035
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3D-Simulation zum geplanten Bau-Projekt: aktuelle kinderfreundliche Situation am geplanten Bau-Gelände, incl. Jugendfarm: geplante


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g0029747

Grüne Lunge, Grünstreifen und Teil der Frischluftschneise:

 

SAM_0390

 

Rodungen durch die Baufirma:

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sam_0035-1 sam_0036 sam_0035 sam_0036-1

 

 

WORUM GEHT ES?

Eine kleiner Kurzfilm dazu von wirsindnochda

Besucht gerne auch die Homepage der Regisseurin und unterstützt ihr sehr lobenswertes Video-Projekt via Crowdfunding: www.wirsindnochda.tv

Den Mauerpark kennt jeder: einer der beliebtesten Berliner Parks im dicht besiedelten Gebiet zwischen Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg. Um die versprochene Erweiterung des Mauerparks endlich durchzuführen, hat der Senat einen Deal mit einem privaten Großinvestor gemacht. Um 5 Hektar angeblich fast geschenkt zu bekommen, hat er dem Investor Baufläche für eine Siedlung mit bis zu 708 Luxuswohnungen versprochen, direkt am Mauerpark. Das wird nicht nur die Nutzung des Mauerparks verändern, sondern Wohnen und Mieten im Viertel das schon in den letzten Jahren durch Mietsteigerungen für viele der Bewohner unbezahlbar wurde extrem verteuern. Für viele Bewohner heißt das: Wegziehen. Aus der Innenstadt, aus ihrem langjährigen Lebensumfeld.

DER  GEHEIMVERTRAG

Da will also ein Bauinvestor ein Geschäft abschließen. Ganz normal, sagen viele.

Er schließt dafür einen Städtebaulichen Vertrag mit der öffentlichen Hand also unserm Senat ab, bewilligt durch das Abgeordnetetenhaus und unsere Bezirksverordnetenversammlung Mitte: was darf wo wie groß gebaut werden.

So ein Vertrag mit dem Land Berlin, der offenbar öffentliche Interessen betrifft, ist dann auch öffentlich, denkt man. Nicht so bei der Firma Ca Immo, Vorbesitzerin des Grundstücks am Mauerpark, das jetzt Privatinvestors Groth gekauft und deren vertraglichen Rechte auf ihn übergegangen sind. In einem “vertraulichen Schreiben” wurden die Abgeordneten, über das worüber sie abstimmen sollten informiert. In einer nicht öffentlichen Sitzung  wurden vor diesem Tagesordnungspunkt  die Besucher vor die Tür gebeten  dann der Vertrag vereinbart.

Und dann wird dieser Vertrag erfolgreich von taz und Prenzlberger Stimme geleakt und enthält Zusagen des Senats in Millionenhöhe an diesen Privatinvestor: für die Umwandlung von Grünfläche in Bauland, für massive Bauvorhaben, die die normalen demokratischen Planungschritte wie Bauplanlegung etc noch gar nicht passiert haben.

Für den Fall, dass der geheim verabschiedete Plan an Bürgerbeteiligung und den ganz normalen, demokratisch kontrollierbaren Verfahrenschritten scheitern sollte, sichert der Senat dem Privatinvestor zudem auch gleich noch Entschädigungen für den möglichen Gewinnausfall zu. Entschädigungen, die er aus dem laufenden Haushalt finanzieren muss.

Warum man sowas geheim machen muss, ist dann auch klar: hier werden unsere Gelder in vorauseilendem Gehorsam oder aus eigenem Interesse Bauunternehmern in die Taschen geschaufelt, ohne das wir an irgendeiner Stelle gefragt werden, ob wir das Bauvorhaben wollen oder brauchen und ob man das Geld nicht sinnvoller ausgeben sollte –für bezahlbaren Wohnraum zum Beispiel. Und uns sagt der Senat: das sei trotz Ausgaben ein ausgewogener Vertrag.

KLAUS GROTH UND DIE ÖFFENTLICHE HAND

Klaus Groth, der mit seiner Groth Gruppe Entwickler und Bauträger für die neugeplante Siedlung am Mauerpark ist, ist nicht irgendwer. Seit 1982 mischt er als einflussreichster Unternehmer mit im Baugeschäft in Berlin. Sein Engagement gilt vor allem zwei Geschäftsfeldern: einerseits hat er sich jahrelang im großen Stil beim Bau von Sozialwohnungen engagiert, die bis zum Ende des sozialen Wohnungsbaus in Berlin ein -von der öffentlichen Hand massiv subventioniertes- Riesengeschäft waren. Andererseits entwickelt er Siedlungen für gehobene Kundschaft an exclusiven Standorten. Schon früh in Korruptionsvorwürfe verstrickt (die unbewiesen beigelegt wurden), konnte ihm der Landesrechnungshof dennoch mehrmals Beteiligung an Geschäften zu Ungunsten der öffentlichen Hand nachweisen. Er ist Großspender der CDU, hat die neue Parteizentrale am Tiergarten gebaut, brüstet sich aber damit, auch SPD und FDP zu bedenken. Immer wieder musste das Land mit Geldern einspringen, wenn sich Geschäftsmodelle wie die Wohnsiedlung Karow Nord als nicht tragfähig erwiesen. Klaus Groth ist gut bekannt mit den maßgeblichen Beteiligten aus dem Berliner Immobilien- und Bankenwesen und der Bauverwaltung, mit etlichen Personen, die durch den Berliner Bankenskandal zum Rücktritt gezwungen wurden. Aktuell ist Klaus Groth in Berlin wieder ganz groß dabei, wo es darum geht große Grünflächen zu Baustellen oder Randdekor für Edelwohnungen zu machen, in Lichterfelde Süd, am Lehrter Bahnhof, am Gleisdreieck und in Oeynhausen, wo ihm -wie am Mauerpark auch- hohe Entschädigungen seitens der öffentlichen Hand zugesagt wurden,  sollte er seine Pläne nicht umsetzen können. Klaus Groth, der das Bundesverdienstkreuz dafür gekriegt hat, dass er den Wohnungs- und Gewerbebau Berlins entscheidend positiv geprägt habe, hat es auch immer wieder erfolgreich verstanden, öffentliche Gelder zu persönlichem Gewinn zu machen.

WAS IST GEPLANTAM MAUERPARK?

Da der Bauplan noch nicht vorliegt, kann man nicht 100%ig sagen, wie die Siedlung am Mauerpark am Ende aussehen soll. Bisher gibt es einen Entwurf und dafür auch Zusagen vom Senat.

Auf 54.000 bis 58.000qm soll in 5 Blöcken eine 5-7 geschossige Siedlung entstehen mit 520 bis 600 Wohnungen. 35 Prozent der Wohnungen (also etwa 185) als Eigentumswohnungen, der Rest als Mietwohnungen. Die Eigentumswohnungen südlich zum Park hin, die Mietwohnungen nördlich zu den Gleisen. Von den Mietwohnungen sollen etwa 150 von Baugruppen und städtischen Wohnungsbaugesell-schaften sowie als Senioren- und Studentenwohnungen genutzt werden. Hierzu gibt es aber nur mündliche Absichtsbekundungen und bisher kein großes Interesse. Die Durchschnittsmiete würde nach jetzigen Kalkulationen bei neun Euro pro Kalt-Quadratmeter liegen, der Kaufpreis bei mindestens 3.500 Euro pro Quadratmeter. Billiger könne er nur bauen, machte Groth klar, wenn er staatlich gefördert werde. Eine Kindertagesstätte mit 40 Pätzen ist geplant. Bei einem zu erwartenden Zuzug von sicherlich 300 kleinen Kindern eine viel zu kleine Zahl. Auch für eine Aufstockung der schon jetzt raren Schulplätze im Kiez wäre dann allein der Bezirk zuständig, dessen Kassen leer sind. Angeblich soll die Art der Bebauung mit Durchblicken und Wegen zur Durchquerung der Siedlung einladen und damit zu einer Verbindung von Prenzlauer Berg mit dem Gesundbrunnenviertel beitragen. Zum Gesundbrunnen-Kiez hin soll zudem ein Quartiersplatz und eine “öffentliche Spielfläche”entstehen. Da der östliche Rand der Siedlung bis zu 25 m an den Jugendhof Moritzfarm heranreicht und zum Teil auch ebenso nah an den Park, sind –trotz dem Versuch der Planer dies zu berücksichtigen- Verschattung des Parks, Nutzungs- und Lärmkonflikte vorprogrammiert.

 

ES GEHT UM BEZAHLBAREN WOHNRAUM IN BERLIN!

Es wird viel geredet zur Zeit, dass Berlin dringend neue Wohnungen braucht. Das soll den Bedarf sichern und für bezahlbaren Wohnraum sorgen. Auch beim Tempelhofer Feld wurde der Senat nicht müde, dieses Argument immer und immer wieder zu wiederholen. Wir wollen bezahlbaren Wohnungraum, aber genau darum brauchen wir diese Art von Neubau nicht. Der liegt eher im Interesse von Bauherrren und Politik. Oft führt der Neubau – wie bei der geplanten Luxussiedlung am Mauerpark- im Gegenteil dazu, dass für die meisten die Mieten teurer werden. Die neugebauten Wohnungen können sie sich von Anfang an nicht leisten und die bestehenden Wohnungen im Kiez werden teurer, weil die neuen Mieten in den Mietspiegel eingehen und das Umfeld insgesamt “aufgewertet” wird. Die Wohnungen die es im Gesundbrunnen-Viertel braucht, sind die Wohnungen, die es schon gibt. Deren Mieten müssen so gesichert werden, dass sie bezahlbar bleiben. Dazu braucht es politische Maßnahmen des Senats in ganz Berlin. Die Fehler der Förderungen des sozialen Wohnungsbaus dürfen nicht länger auf dem Rücken der Mieter_innen ausgetragen werden. Die jährlichen Mieterhöhungen durch Förderabsenkung im sozialen Wohnungsbau bzw. Auslaufen der Anschlussförderung müssen auf eine angemessene Obergrenze (ca. 4€ /qm) zurückgefahren werden oder dort stoppen. Eine Orientierung am Mietspiegel ist solange nicht sinnvoll, solange er als Instrument zur Mietsteigerung genutzt wird. Zudem muss der Senat aufhören landeseigene Wohnungen zu verkaufen, nur dort hat er direkt Einfluss darauf, die Mieten günstig zu gestalten. Und wenn er statt günstige Wohnungen zu sichern, unbedingt teurere Wohnungen bauen will, dann gibt es nachweislich genug schon erschlossenes –und damit kostengünstigeres- Bauland überall in Berlin. Es muss nicht in der Kaltluftschneise und Parkrandlage eines der dichtbesiedelsten Kieze Berlins sein mit jetzt schon zu wenig Grünfläche, Freiraum, Frischluft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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