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Kein Luxusbebauung auf Grünfläche: Weder auf Tempelhofer Feld noch im Mauerpark

Das Volksbegehren Tempelhofer Feld war erfolgreich. 185.328 BerlinerInnen haben für die Erhaltung dieser einzigartigen Grünfläche unterschrieben. Jetzt findet am 25. Mai – gleichzeitig mit der EU-Wahl – der Volksentscheid statt.

Die geplante Privatisierung des Tempelhofer Felds bedeutet höhere Mieten für lokale Einwohner. Im neuen „exklusiven Wohnviertel“ werden keine sozialen Wohnungen gebaut. Trotzdem sollen wir den Bau mitfinanzieren. Laut einem internen Papier des Senats soll die Bebauung 500 Millionen € Steuergelder kosten.

Ein Erfolg des Volksentscheids würde auch der Kampagne gegen den Luxuswohnungsbau im Mauerpark (Info: www.welt-buerger-park.de) den Rücken stärken. Auch hier kämpfen Anwohner und Aktive gegen Immobilienspekulanten, die von der Zerstörung unserer gemeinschaftlichen Freiräume profitieren wollen.

Der Senat sagt, wir brauchen mehr Wohnungen, aber nach Angaben von Stadtentwicklungssenatorin Reyer (SPD) bleiben 150.000 Wohnungen in Berlin unvermietet. Wir brauchen bewohnbare und bezahlbare Wohnungen für alle. Die bekommen wir nicht durch Neubau von Luxuswohnungen und ein paar Alibi-Sozialwohnungen in ihrem Hinterhof.

Der Volksentscheid wird viel Widerstand durch Senat und Presse bekommen. Wie kann er erfolgreich werden? Am 27. März diskutieren wir mit AktivistInnen von 100% Tempelhofer Feld und der Mauerpark-Allianz, wie eine effektive Kampagne in Gesundbrunnen aussehen kann. Alle sind herzlich eingeladen, mitzudiskutieren und Vorschläge zu machen.

Weitere Infos: facebook.com/events/1450130738552994